Die kaffeerÖsterei

Wie der Kaffee von Mokaflor verarbeitet wird, vom langsamen Röstverfahren zur Phase der Ausgasung; von der Röstung des Kaffees mit einziger Herkunft zur Kreation der Espresso und Filterkaffee Mischung.

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Die Kaffeerösterei

Langsame Röstung

Mokaflors bewusste Entscheidung für Spitzenqualität zeigt sich auch bei der Röstung. Obwohl Mokaflor im Laufe der Zeit gewachsen ist (und das Unternehmen bereits drei Mal seinen Firmensitz gewechselt hat ), wird nach wie vor dieselbe Art Röstmaschine mit Drehtrommel und diskontinuierlichem Zyklus benutzt. Bei dieser Art Kaffeeröstung handelt es sich um einen "schonenden Röstvorgang", der im Gegensatz zu den 3-5 Minuten der industriellen Verfahren etwa 15-20 Minuten benötigt. Das langsame Verfahren ermöglicht es, die je nach Typ und Herkunft unterschiedlichen Kaffeesorten getrennt zu rösten und dabei die Zeiten zu variieren. Außerdem hat der Röstmeister die Möglichkeit, den gesamten Ablauf Schritt für Schritt zu kontrollieren und dabei Faktoren wie Außentemperatur und Feuchtigkeit zu regulieren, um das Aroma der erlesensten Arabica-Kaffeesorten herauszubringen und die bitteren, holzigen Geschmacksnoten der Robusta-Kaffee-Sorten zu mildern.

Die Mischung: später!

Die Kaffeesorten je nach ihrer Herkunft getrennt zu rösten, ist nicht nur zeitaufwendig. Doch zahlt sich der Mehraufwand später bei der Mischung aus, wenn die genau richtig gerösteten Kaffeesorten gemischt werden, ohne dass dabei ein allgemeiner Mittelweg gefunden werden muss. Diese Technik ermöglicht es, Sorten zu mischen, die sonst schwierig miteinander zu kombinieren wären. Das Ergebnis sind besondere, gelungene neue Mischungen, wie zum Beispiel ChiaroScuro Top mit den besten mittelamerikanischen Arabicasorten der hohen Lagen oder Delikatessen wie die 100 % Arabica-Mischung mit Jamaika Blue Mountain, die unter den italienischen Mischungen einmalig ist.

Die Phase des Ausgasens

Eine andere wichtige Entscheidung von Mokaflor hat etwas mit einer Meinung zu tun, die sich zwar seit einigen Jahren verbreitet hat, doch nicht richtig ist. Angeblich soll der Kaffee umso besser sein, je schneller er nach dem Rösten verpackt wird. Das klingt zwar gut, ist aber falsch. Bei Mokaflor weiß man, dass der Kaffee nach dem Rösten noch etwa 72 Stunden lang in der Kaffeebohne weitergart. Dabei entwickeln sich Gase, die weder zum Geschmack noch zur Verträglichkeit des Produkts beitragen. Daher lässt Mokaflor seine Kaffees vor ihrer Mischung und Verpackung in Entgasungssilos ruhen.